INDEPENDENT
Alle Rechte am Text liegen beim Autor Ulrich Papke.
Korrigiert und lektoriert von Monica Prutzer.
„Tut mir leid. Es gibt eine Baustelle auf der Halsonee. Ich habe wirklich alles …“, betrat Anne Dupond drei Minuten zu spät den Besprechungsraum.
„Schon gut. Nun setz dich endlich!“, fiel ihr Paul Lynch, Chefredakteur der Sun Independent, ungeduldig ins Wort. „Okay, wo waren wir stehengeblieben? Ach, ja. Also du übernimmst diese obdachlose Nutte“, wandte sich Paul an Peter Salomon.
„Geht klar Chef.“ Peter war dankbar für den Job.
„Die schwangere Dreizehnjährige mit den drogensüchtigen Eltern wäre was für dich, oder?“
Paul ordnete eher an, als er fragte.
„Ist gut.“ Carolin Scraper nahm den Auftrag an.
„Diesen ganzen EU-Schwachsinn wird wie immer unser Malcolm übernehmen“, verfügte der Chef.
„Ich fühle mich geehrt.“ Malcolm verdrehte genervt seine Augen und erntete dafür verhaltenes Gelächter.
„Was haben wir sonst noch so?“ Paul nahm seine Notizen zur Hand. „Ukraine, Russland, blabla, Klimawandel, Außerirdische, Serienmörder, Rassendelikte, Spritpreise, Massenvergewaltigungen, Frankreich-Pleite, interessiert keine Sau. Schulden, Sanktionen, Kuhfurzmethan, Ebola, künstliche Intelligenz, Ölpreis, Inflation, blabla, Pädophile, Sterbehilfe, Steuern, Messerattacken, Zugverspätungen, Kinderstrich, Pfandflaschenskandal, Migration, laaaangweilig. Waldbrände, auch ausgelutscht“, überflog er nuschelnd seine Liste. „Ah, aber das könnte die dumpfen Massen begeistern! Nicht neu, eher ein Klassiker. Aber der geht immer! Ich glaube, das liegt dir.“ Der Redakteur wandte sich an Anne.
„Ich bin offen für alles“, sah diese ihren Boss fragend an.
„Gut, dann übernimmst du diesen Spinner, der behauptet, er sei ein Vampir.“
„Ein Vampir? Endlich mal was Aufregendes. Ich wusste, es gibt sie wirklich!“
Einige der anwesenden Reporter lachten verhalten während andere zustimmend nickten.
„Schön, schön. Ihr trefft euch um 18 Uhr im Old Inn. Pack zur Sicherheit etwas Knoblauch ein“, scherzte Paul.
„Was, heute?“, war Anne nun doch überrascht.
„Ja, heute Madame Dupond.“
„Bitte sag nicht in einem dieser gruseligen, heruntergekommenen Gasträume.“
„Ich hab das Pokerzimmer gemietet. Keine Angst! Fred von der Sicherheit wird dich fahren und dir auch sonst nicht von der Seite weichen. Falls dieser Typ ein Perversling ist. Viel Glück! So, und jetzt futtert um Himmelswillen die letzten Kekse! Ich will die nicht nochmal vorgesetzt bekommen. Wir sehen uns pünktlich um 22:30 Uhr wieder.“
„Er ist schon da. Sitzt im Hinterzimmer. Ich habe Ihnen meine bequemsten Ledersessel bereitgestellt!“, wurden Anne und Fred vom Inhaber des Old Inn empfangen.
„Danke. Das ist sehr aufmerksam. Dürfen wir ...?“
„Oh, äh, ja, natürlich. Hinter dem Vorhang die zweite Tür links.“
„Guten Tag. Danke für die Gelegenheit, Sie interviewen zu dürfen.“ Anne ging ihrem Gesprächspartner entgegen, während sich Fred in die rechte hintere Ecke des überraschend sauberen Pokerzimmers stellte.
„Danke für Ihr Interesse Frau Dupond“, erhob sich ein großer, in einen grauen Anzug gekleideter Mann. Das an Schwarz grenzende Dunkelbraun in seinen riesigen Augen bildete einen unwirklichen Kontrast zur Blässe seines schmalen Gesichts.
Der junge Mann reichte seine Hand zum Gruße. Ein Schauer lief Anne über den Rücken, als sie die eiskalte Hand ergriff.
„Wollen wir uns nicht setzen und loslegen?“, schlug sie mit noch immer aufgestellten Nackenhaaren vor. „Sind Sie damit einverstanden, dass ich unsere Unterhaltung aufzeichne?“, legte Anne ihr altmodisches Diktiergerät auf den runden Pokertisch. „Das erspart mir, alles mitzuschreiben.“
„Das ist vollkommen in Ordnung, solange Sie mich nicht filmen.“
„Oh, nein! Wir drucken nur geschriebenes Wort auf Papier und nennen es dann Artikel. Ganz altmodisch. Nun ...“, drückte Anne die Aufnahmetaste ihres Recorders. „Mein Name ist Ihnen offenbar bekannt. Darf ich Ihren erfahren?“
„Ich heiße James Brown.“
„Tatsächlich?“ Anne konnte ihr Schmunzeln kaum verbergen und wandte einen ihrer Tricks an. Für schier endlose Sekunden blieb sie einfach stumm.
„Im Laufe der Zeit hatte ich viele Namen. Wenn ich den mir einst zugetragenen Überlieferungen Glauben schenken mag, wurde ich einst Guillaume Le Fèvre genannt. Aber bitte nennen Sie mich James. Darf ich Sie mit Anne ansprechen?“
„Gern. Sie sind also ein Vampir, James?“
„Ja, das bin ich.“ Für den Bruchteil einer Sekunde, kaum wahrnehmbar, trübten Traurigkeit und Resignation den Blick des vermeintlich Untoten.
„Na gut, James. Warum wollen Sie sich an die Öffentlichkeit wenden? Ich dachte bisher, Vampire hielten sich lieber im Verborgenen.“
„Ich wurde angesichts der rasant zunehmenden weltweiten geopolitischen und ökonomischen Konflikte auserwählt, unsere Hilfe anzubieten.“
‚Ach, du Scheiße!‘, dachte Anne. Noch immer hielt sie ihr Gegenüber für einen bedauernswerten Spinner.
Sie sah James fragend an.
„Ja, also ich wurde vom Rat der Ältesten der Vereinigten Vampire von Wales, Schottland, England und Nordirland beauftragt, den Einsatz unserer besonderen Fähigkeiten anzubieten.“
„Zur Rettung der Welt nehme ich an.“ Anne drückte die Pausentaste. „Ich könnte ...“
„Das geht auf mich!“ Mister Brown eilte sogleich ins Restaurant.
Fred verzog keine Miene, gab jedoch sein Vorhaben, während des Interviews stehenzubleiben, auf und zog sich einen der Holzschemel heran. Wortlos nickte er zum Dank, als ihm James ein paar Minuten später eine Flasche Mineralwasser in die Hand drückte.
„Vielen Dank! Das ist genau richtig. Aber klar. Als Vampir können Sie ja Gedanken lesen“, meinte Anne, nachdem James eine Karaffe mit Wasser, Gläser und eine Flasche Rotwein auf den Tisch gestellt hatte.
„Offen gestanden bin ich froh darüber, es nicht zu können!“, entgegnete James. „Stellen Sie sich vor, Sie würden wissen, was Menschen wirklich denken. Wäre das nicht furchtbar?“, gab er zu bedenken und füllte zwei Gläser mit Wein. „Wie Sie wahrscheinlich wissen, haben Vampire schärfere, ausgeprägtere Sinne, als Sterbliche. Mimik, Gestik, Körperhaltung und Tonfall lassen durchaus Rückschlüsse zu“, erklärte er. „Auf eine bessere Zukunft!“, erhob James sein Glas.
„Bin dabei!“, dachte Anne an die bevorstehende Mieterhöhung für ihre kleine Wohnung. Nach einem kurzen Moment des Zweifels stieß sie mit ihm an.
„Ich nehme weiter auf, okay?“, betätigte Journalistin Dupond die entsprechende Taste. „Sie trinken also Wein? Vampire brauchen doch Blut, oder?“
„Oh, ja! Ich hatte unsere geschärften Sinne ja bereits angesprochen.
Selbstverständlich wissen wir einen edlen Tropfen, oder ein gut zubereitetes Wagyu-Steak zu schätzen! Aber unser Stoffwechsel funktioniert etwas anders. Wir müssen nie eine Toilette aufsuchen“, schaute James da etwas schamhaft drein. „Und ja, wir brauchen Blut von externen Quellen.“ Erneut legte sich ein Schleier über James Augen. Diesmal gewoben aus Selbstzweifel und Bedauern. „Aber zu Ihrer Beruhigung, es muss nicht zwingend menschliches sein.“
Anne vertraute darauf, dass ihr Trick erneut funktionieren würde, und verzichtete auf eine Nachfrage.
„Ziemlich clever! Aber ich gebe gern nähere Auskunft.“ James durchschaute natürlich Annes Taktik. „Jeder Vampir handhabt das auf seine Weise. Zum Beispiel mit ausgesetzten Hunden oder streunenden Katzen. Ich züchte im Keller meines bescheidenen Anwesens weiße Ratten.“
„Aber warum dann Menschenblut?“ Anne verabschiedete sich unbewusst mehr und mehr von ihren Vorurteilen.
„Da ergeht es uns nicht anders als euch Sterblichen. Begegnet ihr nicht manchmal jemandem, der eure Aufmerksamkeit erregt? Eure Fantasie nach einem flüchtigen Augenkontakt Purzelbäume schlagen lässt? Verlangen weckt? Wollust? Und ihr fragt euch, was wäre wenn? Bis ihr den Entschluss fasst, es herauszufinden.“ James goss nach. „Auf das Unbekannte!“
„Bin dabei“, erhob auch Anne ihr Glas. Insgeheim bewunderte sie James perfekt manikürte Nägel. „Sie haben also schon Menschenblut getrunken?“, bemühte sich Anne bei der Sache zu bleiben.
„Ja, ich bin der Versuchung schon erlegen.“ James nahm Annes Unsicherheit wahr. „Von mir geht keine Bedrohung für Sie aus!“, versicherte er. Dennoch warf Anne leicht verängstigt einen Blick über ihre Schulter. Fred war eingeschlafen
„Bevorzugen Sie eine bestimmte Blutgruppe?“, fragte sie, als wäre nichts gewesen.
„Nein. Das ist die Erfindung einiger Autoren, die irgendwann von der Filmindustrie aufgegriffen wurde. Der Geschmack des Blutes eines Menschen ist abhängig von seinen Gewohnheiten, seiner Lebensweise.“
„Verstehe. Und was ist, wenn der Mensch, von dem Sie trinken, krank ist, oder drogenabhängig?“, hakte Anne nach.
„Das kann uns nichts anhaben. Wir haben ein Immunsystem, das uns zuverlässig schützt. Auf die Gesundheit!“
„Da bin ich gern dabei!“ Anne und James tranken ein weiteres Glas Wein.
„Verspüren Sie Hunger? Möchten Sie etwas essen?“, fragte der Vampir.
„Nein, danke. Aber …“
„Geht klar!“, war James schon auf dem Sprung.
„Und ich müsste …“
„Ich laufe Ihnen nicht davon.“
Während Fred in seiner Ecke zu schnarchen begann, drückte Anne die Pausentaste.
‚Scheiße! Ist der Kerl wirklich ein echter Vampir?‘, fragte sie sich und warf sich auf der Toilette einen Schwall kaltes Wasser ins Gesicht.
„Verzeihung, aber ich bräuchte jetzt doch meine Notizen.“ Anne zog ihr Filofax aus der Handtasche und betätigte erneut die Pausentaste des Diktiergerätes.
„Kein Problem“, schenkte James derweil aus der zweiten Flasche nach. „Ich kann ihn riechen.“
„Oh, ich kenne mich mit Wein nicht wirklich gut aus. Aber, ja, er hat ein blumiges Bukett.“
„Ich meine den Knoblauch in Ihrer Tasche.“
„Oh. Das ist sicher ein Scherz von meinem Chef. Er muss ihn heimlich hineingelegt haben.“ Anne war das überaus peinlich. In diesem Moment war sie froh über ihre langen Haare.
Die verdeckten ihre heiß und rot werdenden Ohrläppchen. „Seien Sie unbesorgt. Knoblauch kann uns nicht vertreiben.“
„Und was ist mit christlichen Symbolen, Weihwasser, Rosenkränzen und diesem ganzen Zeug?“, fragte Anne nach einem Blick auf ihre Notizen.
„Auf Hollywood!“, erhob James sein Glas.
„Cheers!“, tat es ihm die Journalistin gleich. „Okay. Was ist mit Sonnenlicht?“
„Wir gehen jedenfalls nicht gleich in Flammen auf, wenn das Gold der Sonne auf uns fällt. Wie ich es jedem mit blasser Haut empfehle, schützen auch wir uns vor übermäßiger UV-Strahlung.“
„Aber ein Pflock in Ihrem Herzen würde Ihre Existenz beenden?“
„Mir ist nicht bekannt, dass jemals ein Mensch, und ich denke wir sind uns inzwischen darüber einig, dass auch Vampire Menschen sind, eine solch martialische Verletzung überlebt hat. Allerdings ist es bei uns nicht ganz so einfach, wie Sie es aus Filmen kennen.“
„Es muss aus dem Holz vom Kreuz Jesu sein?“, wagte Anne einen kessen Vorstoß.
„Das wäre eine Möglichkeit. So wie auch das Holz von all den anderen Kreuzen, an die unzählige andere Propheten, Diebe oder Ehebrecher genagelt wurden. Auf die freie Marktwirtschaft!“, verleitete James Anne damit zu einem weiteren Schluck.
„Ich kann Ihnen offen gestanden gerade nicht folgen.“ Anne war angesichts dieser Wendung verwirrt.
„Nun, ich nehme an, dass es nach der Veröffentlichung dieses Interviews, sei es auch auf altmodische Art, nicht lange dauern wird, bis ein findiger Unternehmer mit Anti-Vampir-Pflöcken ein Vermögen anhäufen wird.“
„Schlafen Sie in einem Sarg?“
„Gott bewahre! Ich bevorzuge mein bequemes Bett“, lachte der Vampir. Seiner Interviewerin fielen dessen große spitze Eckzähne auf.
„Hab ich Sie schon gefragt, wie alt Sie sind?“, fuhr Anne damit fort, ihre Liste abzuarbeiten.
„Ich bin sechsundzwanzig Jahre alt“, strich sich James eine Strähne seines langen schwarzen Haares von der Stirn.
„Tatsächlich?“ Anne hob ungläubig ihre Augenbrauen.
„Ja, schon gut. Ich war sechsundzwanzig, als ich umstrukturiert wurde. Man schrieb das Jahr 1742.“ Annes Kunstpause schien zu helfen. „Bis heute weiß ich nicht warum oder welches Ziel sie damit verfolgte. Diese zierliche blonde Schönheit hat mich jedenfalls gebissen.“ Anne gab sich Mühe, möglichst unbeeindruckt zu wirken. „Ja, sie hat mir dabei einen runtergeholt!“
„Oh, schon gut! Alles klar. Würden Sie mir etwas über Ihre Eltern verraten? Haben Sie Geschwister? Kinder?“
„Meinen Vater habe ich nie kennengelernt. Meine Mutter war der liebevollste, warmherzigste und weiseste Mensch, der je diesen Planeten bewohnt hat. Soweit mir bekannt ist, habe ich keine Geschwister. Oh, ich könnte es zweifellos, doch bisher habe ich keine Kinder gezeugt.“
Anne bemerkte durchaus das provozierend silbrige Funkeln in James Augen. „Auf die Liebe!“ Wieder erklangen die Gläser in lieblichem Glockenton.
„Haben Sie jemals …“, wurde Anne da vom Klingeln ihres Smartphones unterbrochen. „Tut mir leid. Da muss ich rangehen. Mein Boss.“
„Guten Abend Fräulein Dupond. Möchten Sie uns bei unserer Redaktionsbesprechung vielleicht mit ihrer Anwesenheit beehren?“, meldete sich der Chefredakteur.
„Was? Wie?“ Anne sah auf das Display. Es war bereits 22:46 Uhr. „Oh, tut mir wirklich leid. Ich hab gar nicht bemerkt, wie schnell … Ich bin noch ...“
„Ich erwarte dich morgen früh. Und damit ist dein Bonus übrigens aufgebraucht. Also beweg deinen kleinen Arsch zur Besprechung, oder du bist raus!“, beendete Paul Lynch offenbar missgelaunt den Anruf.
„Die Arbeit?“, fragte James augenscheinlich ernsthaft interessiert.
„Ach, nur das übliche Chaos. Auf die Arbeit!“, erhob Anne ihr Glas. „Apropos, gehen Sie einer Erwerbstätigkeit nach, oder sind Sie seit Ihrer Geburt vermögend?“
„Inzwischen bin ich, vorsichtig ausgedrückt, stinkreich. Meine Kindheit war jedoch von Armut und Verzicht geprägt. Allerdings hatte ich schon immer ein glückliches Händchen beim Tätigen von Investitionen. Angefangen hat alles mit den paar Münzen, die ich mit dem Verkauf von Tageszeitungen verdient habe.“ James lächelte melancholisch. „Auf die Vergangenheit!“ Wieder erklangen die Weingläser.
„Guten Morgen, Miss Dupond, aufwachen! Du solltest dich langsam für die Redaktionsbesprechung fertigmachen.“ James kitzelte Annes süße Nase.
Widerwillig öffnete sie ihre Augen und fand sich in einem riesigen Bett mit zerwühlten Laken.
‚Ach du Scheiße! Hab ich wirklich mit einem Vampir …?‘, schaute sich Anne verwirrt um.
„Ich kündige!“, fasste sie kurzerhand einen Entschluss. „Oh, Mist! Was ist mit …“
„Keine Sorge! Ich hab den armen Fred in ein Taxi verfrachtet.“
„Du bist unglaublich.“
„Ich weiß.“ James schickte sich verschmitzt schmunzelnd an, ein Frühstück zuzubereiten.
„Komm her und lass die Eier nicht anbrennen!“
„Sei ehrlich! Hast du mich manipuliert? Vampire können doch angeblich Gedanken beeinflussen“, wollte Anne nach einer weiteren Runde Zweisamkeit wissen.
„Das war wohl eher der Wein. Und selbst wenn, würdest du es bereuen?“
„Auf keinen Fall!“, war Anne einen Moment lang selbst von ihrer Antwort überrascht. „Hast du mich …“, griff sie sich an den Hals, „… gebissen? Von mir getrunken?“
„Oh, ja! Aber nicht so, wie du denkst“, nahm James eine Einwegspritze zur Hand.
„Was zum …“
„Entspann dich! Nur ein Scherz! Obwohl … Wenn ich ganz lieb frage?“
„Ach, komm her du ...!“
„Wirst du mich zur Vampirin machen?“, wollte Anne nach dem Frühstück wissen.
„Lass mich kurz darüber nachdenken. Hmmm, ich weiß noch nicht, ob ich dich auf ewig an der Backe haben will.“ James grinste frech.
„Na warte, du blöder Vampir!“
Erstmals seit Jahrhunderten hallte ausgelassen frohes Lachen durch das Haus.